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MATCHA TEEZEREMONIE

Bei einer japanischen Teezeremonie steht die Zuberreitung und das Servieren von Matcha Tee im Vordergrund. Deshalb nennt sich die Tee Zeremonie auch Cha-no-yu (heißes Wasser für Tee) oder Chado (der Teeweg). Aber so simpel ist das Ritual nicht. Was es alles enthält erfahrt ihr hier. Also lest weiter!

 

Der Teemeister Sen No Rikyu legte diese 4 Prinzipien für die Teezeremonie fest.


Jede Teezeremonie ist individuell

 

Bei der Teezeremonie spielt alles eine entscheidende Rolle. Von der Teesorte, den Utensilien, dem Raum, bis hin zu dem Teegarten. Traditionell leiten Mönche oder Männer der Oberschicht die Teezeremonie. Mit dem Wandel der Zeit sind aber auch immer mehr Frauen mit eingebunden worden und überwiegen inzwischen sogar den Männern.

 

Während der Zeremonie geht es hauptsächlich darum den Gästen Matcha Tee zu servieren. Dabei kann eine Teezeremonie bis zu 4 Stunden dauern. Jeder Schritt und jede Bewegung wird mit voller Konzentration ausgeführt. Und keine Zeremonie wird gleich sein. Der Unterschied hängt von den teilnehmenden Gästen, Uhrzeit, Jahreszeit und Raum ab.

 

Typischerweise findet die Teezeremonie in einem simplen Raum statt, der durch Shoji (mit Papier bedeckte Fensterrahmen) nach außen hin getrennt ist, damit es keine Ablenkungen geben kann. Auf dem Boden werden Tatami Matten (Reisstroh Matten) ausgelegt. Idealerweise ist das Teehaus auch von einem kleinen Garten umgeben. Der Eingang des Raums ist meist niedrig, so ist der Gast gezwungen auf die Knie zu gehen und zeigt somit dem Gastgeber seinen Respekt.

 

Ablauf einer Matcha Teezeremonie


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