· 

STEIGERE DEINE PRODUKTIVITÄT- GASTBEITRAG JOHANNES FRENZEL

Johannes Frenzel hat einen Super Blog mit Themen über Minimalismus und Persönlichkeitsentwicklung. Diese Themen passen super in unsere Philosophie, das Beste aus sich zu machen, ob in der Gesundheit, bei der Arbeit oder Zuhause. Johannes hat 8 geniale Tipps für eine gesteigerte Produktivität durch das effektivere Arbeiten. Die mussten wir unbedingt mit euch teilen! Also viel Spaß beim Lesen.

 

Egal ob im Büro, beim Lernen fürs Studium oder bei der Arbeit an einem eigenen Projekt – oft nehmen wir uns viel vor und haben am Ende des Tages kaum etwas erledigt. Wir lassen uns ablenken, verschwenden Zeit oder erledigen nur unwichtige Aufgaben, die uns nicht unserem Ziel näherbringen.

 

Produktiv zu arbeiten ist aber eine der wichtigsten Fähigkeiten überhaupt. Denn Produktivität ist die Grundvorraussetzung um fast jedes Ziel zu erreichen. Zu wissen wie man seine wichtigsten Aufgaben identifiziert und schnell erledigt macht oft den Unterschied zwischen Erfolg und Misserfolg. Wie das geht zeige ich in diesem Artikel.

 

Ziele setzen

 

Du kannst nur beurteilen, welche Aufgaben du erledigen musst, um deinem Ziel näherzukommen, wenn du weißt, was dein Ziel ist.

 

Überlege deshalb was genau du erreichen willst und schreibe deine Ziele dann auf. Versuche dabei so präzise wie möglich zu sein und dir eine Deadline zu setzen, zu der du dein Ziel erreicht haben willst.

 

Schreibe dann eine Liste mit allen Aufgaben, die du erledigen musst um dein Ziel zu erreichen.

 

Plane deinen Tag

Mache es dir zur Gewohnheit jeden Abend eine todo-Liste zu schreiben, auf der du alle Aufgaben notierst, die du am nächsten Tag erledigen willst. So sparst du dir am nächsten Tag Zeit und weißt genau, was du machen musst.

 

Makiere dann die drei wichtigsten Aufgaben mit den Zahlen von eis bis drei, wobei Eins die wichtigste Aufgabe ist.

 

Erledige am nächsten Tag als erstes die drei makierten Aufgaben. Fange dabei mit der Aufgabe an, die mit der eins makiert ist.

 

Konzentriere dich nur auf deinen nächsten schritt

Oft fällt es uns schwer mit einer Aufgabe anzufangen, weil wir von der Größe des Projekts überwältigt sind. Egal ob es darum geht ein Buch zu schreiben, ein Unternehmen zu Gründen, körperlich in Form zu kommen, oder ein anderes großes Projekt zu beginnen.

 

Dann ist es oft hilfreich, sich nur auf den nächsten Meilenstein zu konzentrieren.Willst du zum Beispiel deine Fitness verbessern, weißt aber nicht wo du anfangen sollst? Du musst dein Leben nicht über Nacht komplett ändern. Melde dich ersteinmal nur im Fitnessstudio an und lass dir von einem Trainer die Grundlagen erklären. Die nächsten Schritte ergeben sich von selbst, wenn es so weit ist. Egal welches Ziel du hast, am wichtigsten ist immer anzufangen.

 

Sobald wir erst einmal angefangen haben, bauen wir Momentum auf und die nächsten Schritte ergeben sich von selbst. In den Worten von Laotse: „Eine Reise von tausend Meilen beginnt mit dem ersten Schritt.“.

 

Zerteile große Aufgaben

Wir alle schieben Aufgaben vor uns her. Oft sind aber gerade die Aufgaben, auf die wir am wenigsten Lust haben oder vor denen wir am meisten Angst haben, die wichtigsten.

 

Eine einfache Technik sich sich zu überwinden und anzufangen zu arbeiten, ist die Aufgabe in kleine Etappen einzuteilen. Du kannst eine Aufgabe entweder Zeitlich aufteilen oder kleine Zwischenziele setzen.

 

Stell dir zum Beispiel vor, dass du ein Buch schreiben willst. Die Aussicht, mehrere hundert Seiten schreiben zu müssen, kann sehr einschüchternd sein. Das Ende ist nicht in Sicht.

 

Nehme dir stattdessen vor jeden Tag 5 Seiten zu schreiben. Auf einmal ist die Aufgabe nicht mehr so überwältigend und viel übersichtlicher.

 

Anstatt einer bestimmten Seitenzahl, könntest du dir auch vornehmen, jeden Tag 30 Minuten zu schreiben. Die Überwindung, mit der Aufgabe zu beginnen wird so viel kleiner. Sobald wir erstmal angefangen haben zu schreiben, fangen wir oft an, Spass an der Arbeit zu haben und erledigen viel mehr Arbeit, als wir uns vorgenommen haben.

 

Arbeite ohne Ablenkung

Wir leben in einer Zeit, in der wir immer erreichbar sind. Ständig klingelt das Telefon und wir werden immer wieder von dringenden Emails abgelenkt. Die Folge davon: Wir können uns nicht voll auf unsere Aufgabe konzentrieren und für eine Aufgabe, die wir in 30 Minuten erledigen könnten, brauchen wir zwei Stunden oder noch mehr.

 

Ein einfacher Weg produktiver zu werden, ist deshalb ohne Ablenkungen zu arbeiten. Schalte dein Handy aus, schließe dein Email Programm und zieh dir Kopfhörer an, falls du mit anderen in einem Büro arbeitest. Arbeite ohne Unterbrechung an deiner wichtigsten Aufgabe, bis du fertig bist oder bis du für eine bestimmte Zeit am Stück gearbeitet hast, die du vorher festlegst.

 

Sei effektiv, nicht effizient

Wenn du produktiv arbeiten und deine Ziele erreichen willst, ist es wichtig, dass du dir bewusst wirst ob du effektiv oder nur effizient bist. Effizient zu sein bedeutet, eine beliebige Aufgabe mit dem geringst möglichen Aufwand zu erledigen. Das ist zwar durchaus wichtig, bringt aber nicht viel, wenn du nur unwichtige Aufgaben erledigst. Effektiv zu sein bedeutet, die Aufgaben zu erledigen, die zu den größten Ergebnissen führen.

 

Es ist nicht nur wichtig, wie du deine Aufgaben erledigst. Mindestens genauso wichtig ist, welche Aufgaben du erledigst. Wenn du erfolgreich sein willst, musst du die Aufgaben erledigen, die den größten Einfluss darauf haben, ob du deine Ziele erreichst.

 

Die 80/20 Regel

Die 80/20 Regel, auch bekannt als Paretoprinzip, besagt, dass 20 Prozent der Arbeit meistens zu 80 Prozent der Ergebnisse führen. 1886 erkannte der italienische Ökonom Vilfredo Pareto, dass 80 Prozent des Landes in Italien im Besitz von 20 Prozent der Bevölkerung sind. Und fand diese Verteilung auch in vielen Anderen Bereichen.

 

Er und andere Wissenschaftler haben das Prinzip seit dem immer wieder bestätigt. Zum Beispiel kommen bei vielen Unternehmen 80 prozent der Umsätze von 20 Prozent der Kunden.

 

Du kannst dieses Prinzip leicht für deine persönliche Produktivität nutzen, indem du dich fragst: „Welche 20 Prozent meiner Aufgaben führen zu 80 Prozent der Ergebnisse?“ Konzentriere dich bei deiner Arbeit immer auf diese 20 Prozent.

 

Setze Deadlines

Das Parkinsonsche Gesetz besagt, dass Aufgaben sich im Verhältnis zur verfügbaren Zeit ausdehnen. Das klingt kompliziert, bedeutet aber nur, dass du, wenn du 5 Stunden für eine Aufgabe zur Verfügung hast, auch 5 Stunden dafür brauchen wirst. Obwohl es vielleicht auch in 3 Stunden möglich wäre.

Du kannst dieses Gesetz für dich nutzen, indem du dir selber Deadlines setzt. Sei dabei realistisch. Eine Deadline, die man nicht einhalten kann ist nur frustrierend. Gebe dir aber nicht mehr Zeit als du wirklich brauchst.

 

Viele dieser Regeln kennst du wahrscheinlich schon und einige sind einfach nur gesunder Menschenverstand. Sie bewusst anzuwenden kann aber einen großen Unterschied machen und deine Arbeit produktiver und effektiver gestalten.

 

Wenn dir der Artikel gefallen hat, teile ihn mit deinen Freunden und Familie. Und schaue auf Johannes-Frenzel.com vorbei für mehr Artikel von ihm.

Kommentar schreiben

Kommentare: 1
  • #1

    Mina (Sonntag, 18 März 2018 08:48)

    Toller Beitrag.
    Vielen Dank ��

Folge uns auf